»Frühling in Südkasachstan« – 23. April bis 10. Mai 2022

Diese Rundreise ist ideal für alle, die in relativ kurzer Zeit so viel wie möglich von der Natur, Geschichte und Alltagskultur Kasachstans erleben möchten. Wir sind ganz dicht am Leben dran und wohnen an vielen Orten mitten in der Natur.

Der Frühling ist die beste Reisezeit für den Süden Kasachstans, wo die schönsten kulturhistorischen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten des Landes versammelt sind. Da, wo im Hochsommer alles vertrocknet ist, erleben wir jetzt ein Grünen und Blühen von außerordentlicher Vielfalt. Das Schmelzwasser aus den Bergen belebt selbst entlegene Steppen- und Wüstengebiete, und gelegentliche Regenfälle waschen den Himmel über der Zweimillionenstadt Almaty rein. Es ist noch nicht heiß, aber tagsüber schon angenehm warm.

Wir werden, ausgehend von Almaty, zwei „Schleifen“ fahren – eine nach Westen, wo das älteste Naturschutzgebiet der ehemaligen Sowjetunion nicht mit seinen Frühlingsreizen geizt und kulturhistorische Denkmäler aus drei Jahrtausenden am Fuße der Gebirge Karatau und Tienschan entdeckt werden wollen, und eine gen Osten, wo uns bizarre bunte Wüstenlandschaften und vom Winter erwachende Hochalmen erwarten. Unsere Aufenthalts- und Übernachtungsorte bieten dabei interessante Einblicke nicht nur in die landschaftliche, sondern auch in die ethnische, soziale und kulinarische Vielfalt des Landes.

Summa summarum: Ein buntes Kaleidoskop an Eindrücken für alle, die authentisches Reisen in familiärer Atmosphäre mögen.


Impressionen


Reiseverlauf

23.4. Abflug in Europa
Lufthansa fliegt für 450 € von Frankfurt um 13:45. Flexpreis ca. 600 €. Es fliegen auch Turkish Airlines, Air Astana, ggf. Air Baltic.
24.4. Markt- und Kunststadt Almaty
Ankunft in Almaty zeitig am Morgen, Abholung am Flughafen, Transfer zum Hotel „Almaty“, Ausruhen, Stadtspaziergang durch die frühlingshafte Metropole mit Besuch des Basars, der orthodoxen Himmelfahrtskirche und der Kastejev-Galerie. Begrüßungsessen in einem kasachisch-usbekischen Restaurant. ÜN im ***Hotel
25.4. Über die Petroglyphen von Tanbaly nach Taraz
Am Morgen geht es hinaus in die blühende Steppe, zu den bronzezeitlichen Petroglyphen von Tanbaly. Dieser Ort gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Unterwegs können wir hoffentlich die Mohnblüte auf den unendlichen Steppenfluren bewundern. Mittagessen als Picknick, Rückkehr nach Almaty abends.
26.4. Kurze Fahrt ins Tulpental Berikkara im Karatau-Gebirge
Über den kleinen Ort Aischa Bibi, wo wir einen schönen Mausoleums-Komplex mit märchenhafter Geschichte besuchen, geht es ins Steppengebirge Karatau. Hier werden wir eine Nacht in einem Kinderferienlager verbringen und dort gut verpflegt werden. Eigentliches Ziel ist das grüne Tal Berikkara, in dem neben zahlreichen anderen interessanten Pflanzen auch drei Tulpenarten vorkommen, von denen zwei hoffentlich noch in voller Blüte stehen: die Tulipa greigi und die Tulipa Kaufmanniana. Hier werden wir ein paar Stunden an einem sauberen Flüsschen unter dem dichten Blätterdach der endemischen Eschen entlangspazieren und auch die besonnten Hänge des Gebirges nach interessanten Pflanzen absuchen.
27.4. Lange Fahrt am Karatau-Gebirge entlang nach Turkestan
Zeitiger Aufbruch zu einem langen, aber sehr abwechslungsreichen Fahrtag am und über das Karatau-Gebirge mit vielen Stopps. Am frühen Abend erreichen wir Kasachstans berühmtesten Pilgerort Turkestan, Unterbringung im Hotel. Nach dem Abendessen unternehmen wir einen kleinen Spaziergang zum märchenhaft beleuchteten Heiligtum der Grabmoschee Hodscha Achmet Jassawi.
28.4. Weltkulturerbe & Pilgerort Turkestan
Besichtigung der prächtigen Grabmoschee Hodscha Achmet Jassawi (UNESCO- Weltkulturerbe) und der umliegenden Sehenswürdigkeiten. Nachmittags Besuch der Ruinen der Wüstenstadt Sauran. Abendessen und ÜN im Hotel.
29.4. Fahrt über Otrar ins Schutzgebiet Aksu-Zhabagly
Weiterfahrt von Turkistan über den Pilgerort Aristan-Bab und die Ruinen der berühmten mittelalterlichen Stadt Otrar, die von den Reiterhorden Dschinghis Khans zerstört wurde. Vorbei an Schymkent, Kasachstans drittgrößter Stadt mit schon fast usbekischem Flair. Am Nachmittag Ankunft im Dorf Zhabagly am Fuße des Westlichen Tienschan. Freizeit. Übernachtung in einem privaten Gästehaus mit Garten, hier werden wir auch verpflegt.
30.4. Blumenfeuerwerk im Schutzgebiet Aksu-Zhabagly
Wir befinden uns im ältesten Naturschutzgebiet der ehemaligen Sowjetunion, das sich auch heute noch durch einen relativ guten Schutz auszeichnet und deswegen gute Einblicke in die ursprüngliche Flora und Fauna der Region bietet. Je nach Wetter wandern wir entweder 14 Kilometer zum Wasserfall Kischi-Kajyndy und zurück oder wir fahren zum Canyon Aksu und steigen hinab (5 km, 2*300 Höhenmeter). Hier wie dort werden wir üppig blühende Wildtulpen und Steppenkerzen sehen, Karatau-Lauch und mehrere Arten von Juno und Iris sowie zahlreiche andere Blühpflanzen, die wir aus unseren Gärten kennen, die hier jedoch wild wachsen. Wenn wir Glück haben, sehen wir einen Tienschan-Braunbären oder ein paar Steinböcke. Nachmittages Zeit zum Ausruhen oder zum Schlendern durch das Dorf. ÜN wieder im Gästehaus.
1.5. Schutzgebiet Aksu-Zhabagly
Heute machen wir das, was wir am Vortag nicht getan haben. Also entweder Fahrt zum Canyon oder Wanderung zum Wasserfall. Nachmittags Rückkehr ins Gästehaus, Erholung.
2.5. Rückfahrt nach Almaty 
Zeitiger Aufbruch, wir müssen heute 650 Kilometer zurücklegen. Auf der langen Fahrt werden wir einen historisch-kulturellen Stopp bei den geheimnisvollen Ruinen von Akyrtas einlegen und mehrmals halten, um die Mohnblüte in der Steppe zu bewundern.
3.5. Kaskelen-Tal im Nationalpark Ile-Alatau
Tagesausflug ins Kaskelen-Tal im Nationalpark Ile-Alatau, um hier einen Blick auf blühende Ostrowski-Tulpen, Albert-Iris, wilde Pfingstrosen und Siewers-Apfelbäume zu werfen. Picknick unterwegs. Abendessen in einem zentralasiatischen Fusion-Restaurant.
4.5. Almaty – Nationalpark Altyn Emel, Singende Düne
Lange Fahrt in die Wüste, vorbei am riesigen Stausee von Kapschagaj. Mittagessen im Gästehaus das Nationalparks Altyn Emel. Nachmittagsausflug mit Sonnenuntergang auf der Singenden Düne mit Saxaul, Steppenkerzen und Zistanchen. ÜN im Gästehaus.
5.5. Nationalpark Altyn Emel, bunte Lehmberge Aktau
Wir bleiben im Nationalpark Altyn-Emel und besuchen die bunten Lehmberge Aktau und Katutau. Hier haben wir Zeit für einen Spaziergang durch eine bizarre, menschenleere und stille Mondlandschaft, wie es sie auf unserer Erde nur noch wenige gibt. Flinke Agamen leben inmitten der gerade blühenden Wüstenvegetation. Das Mittagessen nehmen wir als Picknick ein. Übernachtung wieder im Gästehaus des Nationalparks Altyn Emel.
6.5. Pagodenmoschee von Zharkent und uighurischer Kreis
Weite Steppen-, Wüsten- und Berglandschaften entschädigen uns für einen langen Fahrtag. Beschauliche Fahrt entlang des Massivs des Zhongar Alatau. Mittags essen wir Lagman in der Grenzstadt Zharkent, die zum uighurischen Kreis gehört. Nach dem herzhaften Gericht können wir die alte hölzerne Pagodenmoschee bewundern, bevor wir zum Ziel des heutigen Tages aufbrechen: zum einfachen Gästehaus des Nationalparks Charyn im Eschenurwald am Fluss Scharyn. Ein Nachtigallenkonzert wird uns den Abend versüßen.
7.5. Scharyn-Cayon
Vom Urwald fahren wir flussaufwärts zum Scharyn-Canyon. Eine kleine Wanderung nach unten ins „Tal der Schlösser“ (je 2,5 km hin und zurück) zeigt und eine weitere Facette des landschaftlichen Reichtums Kasachstans. Markt und Mittagessen im uighurischen Dorf Baiseit, anschließend Fahrt ins Turgen-Tal. Zum Abendessen verzehren wir eine Turgen- Forelle, ÜN im Hotel Royal Fish.
8.5. Assy: Frühling auf den Sommerweiden der Nomaden
Kurz, bevor der Viehauftrieb beginnt, können wir einen Blick auf die einzigartig schöne, riesige Hochalm auf dem Assy-Plateau werfen. Über die skythischen Grabhügel von Issyk und eine traditionsreiche Baumschule geht es zurück nach Almaty. Abendessen in einem georgischen Restaurant und ÜN im Hotel „Almaty“.
9.5. Almatys „Hausberge“ – der Tienschan
Höhepunkt der Reise: Es geht ins Hochgebirge. Ausflug zum Großen Almatiner See und zum Touristen-Pass (2500-3300 m) oder nach Medeo / Schymbulak und zum Talgar-Pass (1600 – 3200 m). Wir lassen die Reise auf 3000 Meter Höhe ausklingen. Abschiedsessen in einem Restaurant in der Nähe des Hotels, kurze ÜN im Hotel, bevor es zeitig am nächsten Morgen wieder nach Hause geht.
10.5. Heimflug
Unsere Fahrer bringen uns vom Hotel zum Flughafen.

Reisedetails

Leistungen:

  • Alle Transfers im Land (1-2 geländegängige Kleinbusse Mitsubishi Delica)
  • Alle Übernachtungen (DZ), Vollpension, Wasser zwischen den Mahlzeiten
  • Alle Eintrittsgelder
  • Reisebegleitung durch Dagmar Schreiber

Nicht eingeschlossen:

  • Internationaler Flug nach Almaty, es fliegen Lufthansa und Air Astana direkt (bzw. mit kurzer Zwischenlandung in Nur-Sultan) von Frankfurt, Turkish Airlines (über Istanbul), ggf. Air Baltic (über Riga), ab 450 €
  • Visum (falls die Visumpflicht nicht aufgehoben wird), 50 €
  • Einzelzimmer-Zuschlag (ca. 200 €)
  • PCR-Tests vor den Flügen (falls dann noch erforderlich), ca. 100 €
  • Alkoholische Getränke
  • Trinkgelder

Preis für die angegebenen Leistungen: 

  • 4-7 Personen: 2650 €
  • 8-10 Personen: 2190 €

Augenblicklicher Buchungsstand (Februar 2022): 2 Zusagen, 4 weitere Personen haben Interesse bekundet

Restplätze: 3

Um Anmeldung wird gebeten bis 28.2.2022.


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