Naturkundliche Feldexkursion �Minerale des Altaj�
Das Altaj-Gebirge ist das höchste Gebirge Nordasiens und Sibiriens. Es erstreckt sich über vier Länder: Russland, China, die Mongolei und Kasachstan. Im Nordosten Kasachstans sind der Altaj und sein Vorland sowohl botanisch und zoologisch, als morphologisch und geologisch besonders vielgestaltig: Es gibt hier Wüsten, Steppen, üppige Taigawälder, Bergtundra, zahlreiche Flüsse und Seen. Der Reichtum an Bodenschätzen hat dem Gebiet auch die Bezeichnung „Erzaltaj“ eingebracht. Auch der turko-mongolische Name des Gebirges deutet darauf hin: „Altaj“ bedeutet „goldenes Gebirge“.

©bl, Die pal�ogenen Erosionsformen
von Schakelmes am Zajsan-See
Dem Altaj haftet ein gewisser Mythos an. Das Gebiet ist der Ursprungsort der Turkvölker, von hier wanderten sie über Mittelasien bis in den Wolgaraum, in die Türkei und auf den Balkan, sowie nach Osten bis zum Baikalsee. Noch heute trifft man hier Angehörige des uralten Stammes der Altajer. Aus ihm sind bedeutende Schamanen hervorgegangen.
Viele Völkerschaften leben im Altaj einträchtig miteinander: Kasachen und Russen dominieren, es gibt auch noch deutsche Dörfer – Überbleibsel der Deportation der Wolgadeutschen weit hinter den Ural.
Schon Alexander von Humboldt war hier. 1829 sammelte er, damals fast 60 Jahre alt, im Altaj-Gebiet Mineralien. Die vorbildlich dokumentierten Fundstücke, insgesamt sieben große Kisten, schenkte er dem Berliner Mineralienkabinett. Sie sind heute im Museum für Naturkunde archiviert.
Variante f�r sehr kleine und kleine Gruppen ansehen ...
Variante f�r mittelgroße bis gro�e Gruppen ansehen ...
TOURVARIANTE 1, kurze Variante für sehr kleine und kleine Gruppen
Reisedetails
Dauer der Tour: 16 Tage
Zeitraum: 1. bis 17. September
Ideale Gruppengröße 8-10 / Die Tour findet statt, wenn mindestens 2 Personen mitkommen.
Körperliche Anforderungen: Fußmärsche von 10 km mit Tagesrucksack sollten ohne Probleme bewältigt werden können. Sie sollten keine hohen Ansprüche an Schlafplätze und sanitäre Einrichtungen stellen. Eine gewisse Temperaturschwankungsresistenz (von -5°C bis +25°C) ist hilfreich.
Unterbringung: In Mittelklassehotels (*** entsprechend lokaler Kategorisierung) bzw. während der Expeditionen in Zelten (Die Zelte werden mit Hilfe der Begleitmannschaft gemeinsam aufgestellt und wieder verpackt.)
Empfohlene Ausrüstung: Kleidung für alle Wetterlagen, Schlafsack, Sonnenschutz, Mückenschutz, Geologenhammer, Feldbuch, Verpackungs- und Transportmaterial
Verpflegung: Vollpension. Während der gesamten Expedition werden wir von einheimischen Köchen betreut, die eine hervorragende landestypische Küche zubereiten.
Leistungsumfang: vor der Reise Zusendung von Exkursionsmaterial und Karten in deutscher Sprache, Visum, An- und Abreise mit Air Astana, Teilnahme am Programm lt. Beschreibung, fachkundige Reiseleitung durch einen russischen Geologen, Dolmetscher, Vollpension – ohne alkoholische Getränke, ÜN in Mittelklassehotels und Zelten
Örtliche Reiseleitung: Altaj Expeditions, Öskemen, erfahrener Veranstalter unter Leitung zweier Geologen
Kosten: (Änderungen bei starkem Kursverfall vorbehalten)
- 2-3 Personen: 1400 € plus Flug / Ekibastus fakultativ: 100 €
- 4-5 Personen: 1250 € plus Flug / Ekibastus fakultativ: 100 €
Kurzbeschreibung:
Die Anreise erfolgt mit dem Flugzeug nach Almaty, die „südliche Hauptstadt“ Kasachstans, des neuntgrößten Landes der Erde. Nach drei Tagen in Almaty mit Besuch von Museen und Kulturstätten, Basaren und Nationalitätenrestaurants sowie einer Exkursion in die abwechslungsreiche Umgebung fahren Sie mit dem Zug nach Nordosten.
Mit dem Allradbus legen Sie größere Strecken im Altaj-Vorland und im Südlichen Altaj zurück. Neben geologischen Fundstätten werden Sie eine wunderbare, vielfältige Landschaft erleben.
Sie machen Bekanntschaft mit interessanten mineralische Vorkommen, in denen folgende Minerale beschrieben wurden: Rubellit, Indigolith, polychromatischem Turmalin, Spodumen, Zinnwaldit, Tantalit, Aquamarin, Bergkristall, Fluorit, Verdelith, Beryll, Heliodor, Morion, Rosenquarz, Topas, Pollucit, Petalit, Goschenit, Schörl, Amblygonit, Apatit, Albit, Clevelandit, Granat, Seltenmetall-Phosphate, Cassiterit, Lepidolith u.v.a. Minerale.
Sie werden das geologische Museum in Öskemen besuchen, das geologisch-mineralogische Schutzgebiet Aksubulak (das einzige seiner Art in Kasachstan), Privatsammlungen besichtigen, das Miarol-Granitmassiv von Delbegetej sehen, den einzigen Ort in Kasachstan, wo Diamanten gefördert werden. Ein Höhepunkt der Tour sind auch die Fundstätten aus der Bronzezeit, wo man heute noch Werkzeug finden (aber aus verständlichen Gründen nicht mitnehmen) kann und anhand der Überreste der Lager erkennt, welche Technologien der Metallverarbeitung damals angewendet wurden.
Die Rückreise führt Sie entweder mit dem Zug nach Almaty, wo noch ein Tag zur freien Verfügung steht. Oder Sie können auf Wunsch einen Tag in Ekibastus einlegen, um die mit 1000 Metern tiefste Kohlegrube der Welt (Tagebau!) zu besichtigen. In diesem Falle wird das neue administrative Zentrum Kasachstans, die Boomstadt Astana in der zentralen Steppe, den abschließenden Höhepunkt der Reise bilden. Von dort fliegen Sie mit Air Astana zurück nach Deutschland.Reisedetails
Datum |
Beschreibung |
|---|---|
FR 01.09. |
Abflug in Frankfurt |
SA 02.09. |
Ankunft in Almaty, Transfer zum Hotel „Almaty“, Ausruhen, nachmittags Stadtrundgang, abends gemeinsames Essen in einem kasachischen Restaurant |
SO 03.09. |
Besuch des Basars und des geologischen Museums, ggf. auch der Gemäldegalerie, abends fakultativ: Oper |
MO 04.09. |
Ganztagesexkursion in eines der Hochgebirgstäler südlich von Almaty, Picknick unterwegs |
DI 05.09. |
Transfer zum Bahnhof, gemächliche Zugfahrt in Richtung Altaj-Gebirge im geräumigen Zweier-Schlafwagenabteil |
MI 06.09. |
Ankunft in Tscharsk, Abholung durch Auto oder Kleinbus der Firma „Altai Expeditions“. Fahrt zum Tscharsker Ultrabasit-Gürtel und zum Delbegetejsker Massiv miarolischer Granite (ca. 160 km). Im Granitmassiv von Delbegetej werden Sie eine Exkursion ins Topas-Tal und ins Smaragdfeld unternehmen, verlassene Lager der Schürfarbeiter sehen, Bergbauspuren aus der Bronzezeit entdecken. Am Eingang der verlassenen Schächte werfen „Schwarzschürfer“ für sie unbrauchbares Material weg, hier findet man manchmal gute Stücke von Smaragd, Turmalin, Quarz). ÜN in Zelten in der Nähe des Massivs |
DO 07.09. |
Fahrt nach Öskemen (Ust-Kamenogorsk, ca. 120 km).Unterwegs kurzer Stopp an der Quarzlagerstätte in der Nähe des Dorfes Betkuduk (Rosenquarz, Spaltengranate, Turmalin- und Berylliumkristalle) und am Steinbruch von Nikolajevsk (Ammonitschicht). Transfer zum Hotel „Irtysch“, kurze Erholung. Nachmittags Besuch des geologischen und ggf. des historischen Museums oder / und Exkursion zum paläontologischen Profil von Tarchan (Karbon / Devon, reiche Faunafunde, Brachiopoden |
FR 08.09. |
Weiterfahrt zu den Sibinsker Seen (ca. 100 km) inmitten wunderlicher Granitmassive („Matratzenlava“), Spaziergang über die Granitmassive, ÜN im Zelt an einem der fünf klaren Seen, Möglichkeit zum Baden und Angeln. |
SA 09.09. |
Fahrt an den Überresten des alten buddhistischen Klosters Ablajinskit vorbei Autofahrt (ca. 100 km) zum geologisch-mineralischen „Schutzgebiet“ von Asubulak, wo bereits in der Bronzezeit Erz geschürft wurde. Besichtigung einiger gut zugänglicher Pegmatit-Adern; es gibt hier 200 davon! Picknick, Aufbau des Zeltlagers an einem kleinen Flüsschen. |
SO 10.09. |
Fahrt über den Kalba-Bergrücken zur alten Goldmine von Kuludzhun (ca. 100 km). Hier im Flüsschen wurde Gold gewaschen, hier und da kann man noch die Überreste der Erdhütten der Goldsucher entdecken. Ein erfahrener Geologe führt vor, wie man hier früher in Holzschurren das lose Gold wusch. Weiterfahrt zu den Goldlagerstätten von Dzhumba, hier lagert Grundgold. Es werden Informationen über das Vorkommen gegeben, das Lager wird an einem Steppenflüsschen aufgeschlagen. ÜN im Zelt |
MO 11.09. |
Fahrt durch die Miniaturwüste Kyzylkum („Roter Sand“) in Zajsan-Senke (ca. 200 km, schlechte Piste, die Fahrt dauert fast den ganzen Tag), dort Besichtigung der einzigartigen bizarren paläogenen Erosionsformen von Schakelmes, hier und da natürliche Auswaschungen mit Ablagerungen des Eozen. Das Lager wird am Ufer des riesigen Zajsan-Sees aufgebaut, im September hat er noch Badetemperaturen. Beindruckende Gipsformationen unweit des Lagers, Sammlung möglich. ÜN im Zelt |
DI 12.09. |
Über Kiin Kerisch (ebenfalls sehr beeindruckende, farbige paläogene Erosionsformen) Rückkehr nach Öskemen (ca. 350 km), Unterbringung im Hotel |
MI 13.09. |
Fahrt in die Berge, nach Ridder (früher Leninogorsk) zu den teilweise noch tätigen Polymetallgruben von Tischinsk. Übernachtung im Lager am Fluss Gromotucha (ca. 300 km) |
DO 14.09. |
Reservetag: Entweder morgens Rückkehr nach Öskemen und dort Besuch von Museen oder Privatsammlungen oder noch ein Tag in Ridder und Umgebung. Übernachtung im Hotel oder noch eine Nacht im Lager an der Gromotucha. |
FR 15.09. |
Abends Zugtransfer nach Almaty oder nach Ekibastus zur Kohlengrube |
SA 16.09. |
Tag in Almaty zur freien Verfügung oder betreuter Verlängerungstag in Ekibastus, dort Besichtigung der weltgrößten Steinkohlengrube, abends Weiterreise nach Astana |
SO 17.09. |
Rückflug nach Deutschland von Almaty oder Astana |
TOURVARIANTE 2, lange Variante für mittelgroße und große Gruppen
Reisedetails
Dauer der Tour: 21 Tage
Zeitraum: 1. bis 22. September
Ideale Gruppengröße 8-10 / Die Tour findet statt, wenn mindestens 4 Personen mitkommen.
Körperliche Anforderungen: Fußmärsche von 10 km mit Tagesrucksack sollten ohne Probleme bewältigt werden können. Sie sollten keine hohen Anspräche an Schlafplätze und sanitäre Einrichtungen stellen. Eine gewisse Temperaturschwankungsresistenz (von -5°C bis +25°C) ist hilfreich.
Unterbringung: In Mittelklassehotels (*** entsprechend lokaler Kategorisierung) bzw. während der Expeditionen in Zelten (Die Zelte werden mit Hilfe der Begleitmannschaft gemeinsam aufgestellt und wieder verpackt.)
Empfohlene Ausrüstung: Kleidung für alle Wetterlagen, Schlafsack, Sonnenschutz, Mückenschutz, Geologenhammer, Feldbuch, Verpackungs- und Transportmaterial
Verpflegung: Vollpension. Während der gesamten Expedition werden wir von einheimischen Köchen betreut, die eine hervorragende landestypische Küche zubereiten.
Leistungsumfang: vor der Reise Zusendung von Exkursionsmaterial und Karten in deutscher Sprache, Visum, An- und Abreise mit Air Astana,Teilnahme am Programm lt. Beschreibung, fachkundige Reiseleitung durch einen russischen Geologen, Dolmetscher, Vollpension – ohne alkoholische Getränke, ÜN in Mittelklassehotels und Zelten
Örtliche Reiseleitung: Altaj Expeditions, Öskemen, erfahrener Veranstalter unter Leitung zweier Geologen
Kosten: (Änderungen bei starkem Kursverfall vorbehalten)
- 4-5 Personen: 1500 € plus Flug / Ekibastus fakultativ: 100 €
- Ab 6 Personen: 1400 € plus Flug / Ekibastus fakultativ: 80 €
Kurzbeschreibung:
Grundtour wie bei Tour 1.

©hs, Klettern an den Sibinsker Seen
Die Rückreise erfolgt über Semej (ehemals Semipalatinsk, erlangte traurige Berühmtheit durch das benachbarte Kerntestgelände) mit Möglichkeit der Besichtigung des sogenannten Polygons und der ehemals geheimen Stadt Kurtschatov. Auf Wunsch können wir einen Tag in Ekibastus einlegen, um die mit 1000 Metern tiefste Kohlegrube der Welt (Tagebau!) zu besichtigen.
Das neue administrative Zentrum Kasachstans, die Boomstadt Astana in der zentralen Steppe, wird den abschließenden Höhepunkt der Reise bilden. Von dort fliegen wir mit Air Astana zurück nach Deutschland.
Reiseverlauf (Vorschlag)
Datum |
Beschreibung |
|---|---|
FR 01.09. |
Abflug in Frankfurt |
SA 02.09. |
Ankunft in Almaty, Transfer zum Hotel „Almaty“, Ausruhen, nachmittags Stadtrundgang, abends gemeinsames Essen in einem kasachischen Restaurant |
SO 03.09. |
Besuch des Basars und des geologischen Museums, ggf. auch der Gemäldegalerie, abends fakultativ: Oper |
MO 04.09. |
Ganztagesexkursion in eines der Hochgebirgstäler südlich von Almaty, Picknick unterwegs |
DI 05.09. |
Transfer zum Bahnhof, gemächliche Zugfahrt in Richtung Altaj-Gebirge im geräumigen Zweier-Schlafwagenabteil |
MI 06.09. |
Ankunft in Tscharsk, Abholung durch Auto oder Kleinbus der Firma „Altai Expeditions“. Fahrt zum Tscharsker Ultrabasit-Gürtel und zum Delbegetejsker Massiv miarolischer Granite (ca. 160 km). Im Granitmassiv von Delbegetej werden Sie eine Exkursion ins Topas-Tal und ins Smaragdfeld unternehmen, verlassene Lager der Schürfarbeiter sehen, Bergbauspuren aus der Bronzezeit entdecken. Am Eingang der verlassenen Schächte werfen „Schwarzschürfer“ für sie unbrauchbares Material weg, hier findet man manchmal gute Stücke von Smaragd, Turmalin, Quarz). ÜN in Zelten in der Nähe des Massivs |
DO 07.09. |
Fahrt nach Öskemen (Ust-Kamenogorsk, ca. 120 km).Unterwegs kurzer Stopp an der Quarzlagerstätte in der Nähe des Dorfes Betkuduk (Rosenquarz, Spaltengranate, Turmalin- und Berylliumkristalle) und am Steinbruch von Nikolajevsk (Ammonitschicht). Transfer zum Hotel „Irtysch“, kurze Erholung. Nachmittags Besuch des geologischen und ggf. des historischen Museums oder / und Exkursion zum paläontologischen Profil von Tarchan (Karbon / Devon, reiche Faunafunde, Brachiopoden |
FR 08.09. |
Weiterfahrt zu den Sibinsker Seen (ca. 100 km) inmitten wunderlicher Granitmassive („Matratzenlava“), Spaziergang über die Granitmassive, ÜN im Zelt an einem der fünf klaren Seen, Möglichkeit zum Baden und Angeln. |
SA 09.09. |
Fahrt an den Überresten des alten buddhistischen Klosters Ablajinskit vorbei Autofahrt (ca. 100 km) zum geologisch-mineralischen „Schutzgebiet“ von Asubulak, wo bereits in der Bronzezeit Erz geschürft wurde. Besichtigung einiger gut zugänglicher Pegmatit-Adern; es gibt hier 200 davon! Picknick, Aufbau des Zeltlagers an einem kleinen Flüsschen. |
SO 10.09. |
Fahrt über den Kalba-Bergrücken zur alten Goldmine von Kuludzhun (ca. 100 km). Hier im Flüsschen wurde Gold gewaschen, hier und da kann man noch die Überreste der Erdhütten der Goldsucher entdecken. Ein erfahrener Geologe führt vor, wie man hier früher in Holzschurren das lose Gold wusch. Weiterfahrt zu den Goldlagerstätten von Dzhumba, hier lagert Grundgold. Es werden Informationen über das Vorkommen gegeben, das Lager wird an einem Steppenflüsschen aufgeschlagen. ÜN im Zelt |
MO 11.09. |
Fahrt durch die Miniaturwüste Kyzylkum („Roter Sand“) in Zajsan-Senke, dort Besichtigung der einzigartigen bizarren paläogenen Erosionsformen von Schakelmes und Kiin Kerisch, hier und da natürliche Auswaschungen mit Ablagerungen des Eozen. Das Lager wird am Ufer des riesigen Zajsan-Sees aufgebaut, im September hat er noch Badetemperaturen. Beindruckende Gipsformationen unweit des Lagers, Sammlung möglich. ÜN im Zelt |
DI 12.09. |
Zweitages-Exkursion nach Akzhajlau, in die Granitmassive des nördlichen Tarbagataj-Vorlandes, eine sehr schöne Landschaft mit Fundorten und verlassenen Schürfstätten von piezooptischem Quarz und Fluorit – es gibt hier ca. 2000 verschiedene Abbaustellen, Unterwegs werden wir typische kasachische Dörfer durchfahren; Möglichkeit zum Anhalten und zu Gesprächen. ÜN im Granitmassiv in Zelten. |
MI 13.09. |
|
DO 14.09. |
Rückkehr nach Öskemen, Unterbringung im Hotel |
FR 15.09. |
Tagesexkursion in die Berge, nach Ridder (früher Leninogorsk) zu den teilweise noch tätigen Polymetallgruben von Tischinsk |
SA 16.09. |
Tagesexkursion nach Schemonaicha zum Nikolajewskij-Bergwerk, wo es Ammoniten-Abdrücke gibt, unterwegs Besichtigung des deutschen Dorfes Prugerowo. Den Abend können wir damit verbringen, uns private Mineraliensammlungen in Öskemen anzusehen. ÜN im Hotel. |
SO 17.09. |
Bustransfer nach Semej, Tag zur Erholung, Stadtbesichtigung, ÜN im Hotel |
MO 18.09. |
Fahrt nach Kurtschatov, die „geheime Stadt“ der sowjetischen Atomwissenschaftler, Besichtigung des bis vor kurzem noch streng geheimen Museums des Kernwaffentestgeländes, dann ggf. Exkursion zu einer Steinverarbeitungsfabrik, welche die bekannten Achate von Semipalatinsk be- und verarbeitet. ÜN im Hotel |
DI 19.09. |
Besichtigung eines Teils des Atomwaffentestgeländes ODER des Granit-massivs von Degelen mit einem reichen Vorkommen an Fluorit bei Karazhal. Bemerkung: Die Strahlung auf dem ehemaligen Testgelände liegt nach umfangreichen Rekultivierungsarbeiten unter dem international zugelassenen Grenzwert. Abends Weiterfahrt mit dem Zug nach Astana Alternative: Busfahrt nach Ekibastus |
MI 20.09. |
Ankunft in Astana, Transfer zum Hotel, Tag zur freien Verfügung Alternativ: Besichtigung der größten Kohlengrube der Welt!, Weiterfahrt mit dem Nachtzug nach Astana |
DO 21.09. |
Stadtrundfahrt, abends Abschiedsessen in einem russischen Restaurant Alternativ: erst an diesem Tag Ankunft in Astana, Stadtrundfahrt etc. |
FR 22.09. |
Rückflug nach Frankfurt |