Spirituelle Reisen

Der Altaj in Nordostkasachstan ist eine Gegend, in denen Schamanen, Buddhisten und sogenannte altgläubige Christen einen bedeutenden Kraftquell vermuten. Man sagt, es gäbe eine Energiebrücke zwischen der Bjelucha, dem höchsten und schönsten Beg des Altaj, und dem Tschomolungma im Himalaja.

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Man behauptet auch, hier sei ein Energiefenster zum Kosmos geöffnet. Land der weißen Wasser nennen die Schamanen den Altaj, das weißschäumende Gletscherwasser sei die Milch der Urmutter Erde.

Die Buddhisten setzen die Region um die Bjelucha mit Shambhala gleich. Für die Turkvölker ist der Altaj heilig, denn hier sehen sie ihren Ursprung. Bestätigt wird diese These von sensationellen Ausgrabungen rund um die Bjelucha. Nahezu perfekt erhaltene Körper von Schamanen und Priesterinnen, über und über mit rätselhaften Tätowierungen bedeckt, geben den Forschern Rätsel auf. Die Symbolsprache der Ureinwohner des Altaj ist noch längst nicht entschlüsselt.

Dem Altaj haftet etwas Mystisches an. Anhänger der Lehrer des russichen Naturphilosophen und Künstlers Nikolaj Rerich pilgern jährlich zu Hunderten hierher, um der Kraft des Berges Bjelucha teilhaftig zu werden.

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