»Auf den Spuren von Willi Rickmer Rickmers« – Trekking im Zentralen Pamir

»Auf den Spuren von Willi Rickmer Rickmers« – Trekking im Zentralen Pamir

Diese einzigartige, vom Fotografen und Bergsteiger Surat Toimastov ausgearbeitete Trekkingtour führt uns ins Herz des zentralasiatischen Pamir-Gebirges, wo mächtige Gebirgsketten sich bis zum 7495 m hohen Peak Somoni emporschwingen und 24 Gipfel höher als 6000 m sind, wo sich der mächtigste außerpolare Gletscher mit seinen Zuflüssen befindet. Dieses extrem dünn besiedelte, unberührte und auch touristisch noch nicht erschlossene Gebiet geriet erst vor ca. 100 Jahren in den Fokus des wissenschaftlichen Interesses und wird erst seit 1928 systematisch erforscht. Wir wandern auf den Spuren der legendären Pamir-Expedition von Willi Rickmers und seinen sowjetischen und deutschen Bergsteigerkollegen, die 1928 den gesamten Pamirknoten vermessen und kartographiert hatten. Dabei müssen wir nicht solche körperlichen Höchstleistungen vollbringen wie das Team von Rickmers, denn unsere Tour erreicht nur Höhen von  4300 Metern – von hier hat man bereits einen phantastischen Blick auf die Eisriesen. Idyllische Seen und mäandernde Flussläufe, blumenübersäte Matten sowie Halbnomaden mit ihren Filzzelten und Herden werden die Kulissen unseres einmaligen Trekkings mit Packpferden bilden.


17. Juli Zeitig am Morgen Ankunft in Duschanbe / Abholung vom Flughafen und Transfer zum Hotel / Erholung / Mittagessen und kurze Standrundfahrt durch die tadschikische Hauptstadt / Besuch des Altertums- und des Ethnografischen Museums / Abendessen / ÜN im Hotel
18. Juli Fahrt nach Osten durch das Garm-Tal, immer entlang der Amudarja-Zuflüsse Vaksh – Khingob – Surkhob bis Jergatal – Muksu. Die Straßen sind anfangs geteert, dann geschottert und ab dem Zusammenfluss von Kyzylsu und Muksu bis zu unserem heutigen Ziel einfach nur noch in den Fels gehauen. ÜN in einer privaten Dorfpension auf 2150 m. Entfernung: 350 km, Fahrzeit: 6-7 h
19. Juli Beginn des Treks. Zeitig am Morgen starten wir auf einem guten Pfad – genauer, einer alten Straße, und steigen langsam zum Sandal-Plateau auf. Unterwegs genießen wir das schönen Panorama im Osten:  auf das obere Muksu-Tal und später auf den Muksu-Gletscher in der ganzen Breite mit seinen alten und neuen Moränen. Wir erreichen grüne Matten auf 3000 m Höhe, wo einheimische kirgisische Hirten in ihren Filzzelten, den Jurten, leben. Große Herden von Schafen und Ziegen werden hier oben auf der Sommerweide gehalten. Unser Camp 1 schlagen wir hier auf 3000 m auf. Gehzeit 4-5 h, ÜN in Zelten
20. Juli Fortsetzung des Treks. Heute gibt es eine kurze Akklimatisierungs-wanderung von wenigen Kilometern entlang des Nordhangs des Bergmassivs Peter der Große auf einer Höhe von 3500-3600 m. Nachmittags besuchen wir einige Hirten in ihrem Sommerlager. / Camp 2 / 3000 m
21. Juli Fortsetzung des Treks. Wir gehen nach Westen und wandern auf einem sanften Hang bis zu einer Bergkuppe von 3700 m Höhe, von wo wir einen herrlichen Rundblick haben. Wenn das Wetter es erlaubt, können wir im Osten einen der höchsten Gipfel Tadschikistans sehen: den Peak Korzhenevskaya, 7105 m, sowie gleichzeitig drei Bergketten – wahrhaft atemberaubende Ausblicke. Abstieg zum Camp 3 an einem kleinen malerischen See auf 3350 m. Strecke: 11-12 km / Gehzeit 6-7 h / ÜN in Zelten.
22. Juli Wir lassen das Camp am Ort und steigen auf 4000 m, um zwei Gletscher zu sehen, die von den Nordhängen des Bergmassivs Peter der Große kommen. Fast die ganze Zeit genießen wir eine Panoramasicht von 300 Grad. / Rückkehr zu Camp 3
23. Juli Fortsetzung des Treks. Einfache Wanderung entlang alter Moränen zu einem Canyon und dann zum Karashura-Plateau auf 3400 m, wo wir auf grünen Wiesen an einem klaren Flüsschen unser Camp 4 aufschlagen. Wiederum großartige Ausblicke, vor allem abends bei Sonnenuntergang leuchtet das Bergmassiv im Süden in allen Farben. Strecke 15 km / Gehzeit 5-6 h / ÜN in Zelten.
24. Juli Fortsetzung des Treks. Heute gehen wir nur eine kleine Strecke durch ein flaches grünes Tal und schlagen unser Camp 5 in 3500 m Höhe am Fuß eines Südhangs auf. / Gehzeit 5-6 h / ÜN in Zelten
25. Juli Wir lassen das Camp am Ort und erklimmen den nächsten Gipfel. Von hier oben (4300 m) haben wir einen phantastischen Ausblick zum Gletscher Peter der Große und die umliegenden Berge. Der Aufstieg ist einfach und der Abstieg zu unserem Camp 5 erfolgt langsam auf einem sanften Hang. / Gehzeit 6-8 h.
26. Juli Fortsetzung des Treks. Wir kehren in 5-6 gemütlichen Gehstunden zum Karashura-Plateau zurück und folgen dabei einem Fluss. Camp 6 errichten wir unweit von einer Brücke. Unterwegs treffen wir Hirten mit ihren Herden und Jurten.
27. Juli Fortsetzung des Treks. Wir queren die Brücke und steigen ca. 2 Stunden 400 m auf Serpentinen ab. Wir erreichen einen flachen Hügel, der mit einem grün-bunten Gras- und Blumenteppich bedeckt ist. Camp 7 liegt heute an einem kleinen See, an dem 1913 auch Rickmers mit seiner Expedition lagerte. Strecke 11-12 km / Gehzeit 5-6 h / ÜN in Zelten.
28. Juli Fortsetzung des Treks. Wir steigen auf zu einem Plateau von 4000 m und überblicken den Gletscher Peter der Große sowie das gleichnamige Massiv von Westen her. Abstieg zum Camp 8 auf einer schönen, friedlichen Wiese. Gehzeit 7-8 h.
29. Juli Fortsetzung des Treks. Wir steigen 300 m ab zum Fluss Zer-i Zamin, überqueren ihn und wandern zu Camp 6 (9???) am Fluss Pul-i Sangin (Steinbrücke). Strecke 7-8 km / Gehzeit 5-6 h.
30. Juli Fortsetzung des Treks. Über schöne Wiesen mit Blick zum Gletscher Pul-i Sangin steigen wir ca. zwei Stunden lang auf zum Kaftar-Passes (3740 m), von wo wir nach Westen noch einmal einen schönen Blick zur schon bekannten Kette Peter der Große haben und im Osten die Darwaz-Kette sehen können. Abstieg zum Langar-Plateau zu Camp 7 (10???) auf 3200 m. / Strecke 6-7 km / Gehzeit 4-5 h
31. Juli Letzter Tag des Treks. Abstieg zum Dorf Ali-Surkhan (2100m). Strecke 6-7 km / Gehzeit 3-4 h / ÜN in Zelten (Camp 11).
1. August Fahrt nach Kala-i Khumb. Unsere Fahrer mit den Autos erwarten uns morgens im Dorf Surkhan. Einige Stunden fahren wir am Fluss Khingob entlang, biegen beim Dorf Khur nach Süden ab und fahren zum Pass Khab-u Rabad (3300m) hinauf. Von hier geht es in atemberaubenden Serpentinen hinunter zum Fluss Khumbob und entlang dieses türkisfarbenen Gewässers zum Verwaltungsort des Gebiets Darwaz der Provinz Badakhshan, Kala-i Khumb am wilden Fluss Panj. Hier verläuft schon die Grenze zu Afghanistan. ÜN in einer privaten Pension. / Strecke 150 km / Fahrzeit 6 h
2. August Fahrt nach Duschanbe. Heute ändert sich die Landschaft komplett. Zuerst turmhohe Felswände an beiden Seiten des Panj, eine atemberaubende Straße auf der afghanischen Seite, die teilweise in überhängende Felsen gehauen wurde, hinter Shurabad dann sanfte grüne Berge, in aride Steppenhügel übergehend, oft in Dunst gehüllt. Auf einer immer besser werdenden Asphaltstraße nähern wir und Duschanbe. Ein Stopp am pittoresken Stausee von Nurek in der Nähe des neuen Tunnels Shar-Shar rundet unsere abwechslungsreiche Tour durch Tadschikistan. Strecke: 320 km / Fahrzeit: 8-9 h / ÜN im ****Hotel Tajikistan
3. August Transfer zum Flughafen und Heimreise.